- Presseinformation - EcoTec Energiesparhaus GmbH & Co. KG Wohn- und Bürogebäude in Niedrigstenergiebauweise Energetische Sanierung | EnergiespartechnikJoseph-Haydn-Weg 2032756 Detmoldhttp://ecotec-energiesparhaus.de Energiesparhäuser und Passivhäuser? Auf den Punkt gebracht! Energiesparhaus KfW 40, KfW 60 und Passivhaus sind Energie-s tandards für Wohngebäude der Kreditanstalt für Wiederaufbau , die sich einerseits auf den Wärmeenergiebedarf und andererseits auf den anfallenden Primärenergiebedarf des Wohngebäudes be-ziehen, dieser wird mit kWh/m²Jahr (Kilowattstunden pro m² und Jahr) angegeben. Der Primärenergiebedarf ist beispielsweise bei der Wärmeerzeu-gung über eine Direktheizung sehr ungünstig, weil die Verluste über Stromverteilungsnetze und ineffiziente, zentrale Großkraft-werke berücksichtigt werden. Wird der Strom über eine Wärmepumpe, beispielsweise mit einem Faktor 3 (JAZ oder Jahresarbeitszahl) in Wärmeenergie umge-wandelt, ist der Primärenergiefaktor wesentlich besser. Kommt Erdgas zum Einsatz ist der Primärenergiefaktor (nach EnEV 1,1) relativ ungünstig, bei Holz hingegen ist der Primärenergiefaktor (nach EnEV 0,2) recht gut. Den besten Primärenergiefaktor hat beispielsweise eine Solaranlage (~ 100 % regenerative Energie). Folgende Tabelle zeigt den Primärenergiefaktor zum jeweiligen Energieträger: Energieträger Primärenergiefaktornach EnEV Heizöl 1,1 Erdgas, Flüssiggas 1,1 Steinkohle, Braunkohle 1,1 - 1,2 Holz 0,2 Nah- und Fernwärme aus KWK 0,0 - 0,7 Nah- und Fernwärme aus Heizwerken 0,1 - 1,3 Strom 2,7 In einer energetischen Gesamtbetrachtung sollten auch Nahwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung oder eine Nachbarschaftsheizzentrale (Doppelhaus, Reihenhaus, Mehrparteien-Wohnanlage, Anrainerkollektiv) berücksichtigt werden, der Primärenergiefaktor ist hierbei sehr günstig. Es fallen keine umfangreichen Investitionen für die jeweilige Heiztechnik an. Geringer Wartungsaufwand, sehr niedrige Energiekosten und zusätzlicher Raumgewinn sind als weitere Vorteile zu nennen. Bei Gebäuden mit verhältnismäßig großer Außenfläche ist der Primärenergiefaktor bei der Bewertung für KfW 40, KfW 60 und Passivhaus eine entscheidende Größe. Bei Gebäuden mit Bienenwabenprinzip, also verhältnismäßig geringer Außenfläche zum Gebäudevolumen, ist der Primärenergiefaktor bei der KfW-Bewertung von geringerer Bedeutung. Je kleiner der Primärenergiefaktor, um so besser ist die CO2-Bilanz. Gebäude in CO2-armer, energiesparender Bauweise (KfW 40, KfW 60 und Passivhaus) glänzen mit sehr niedrigen Energie- verbräuchen und sind ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Da in Zukunft sicherlich die Energie-preise steigen werden und die Abgabenlast auf CO2 -Ausstoß und andere Emissionen zunehmen wird, sind diese Gebäudekonzepte unstrittig zukunftsweisend. Seite 1 - Presseinformation - Die Verbrauchsstatistik einer effizienten Heizzentrale in einem Energiesparhaus KfW 40 kann unter folgendem Link eingesehen werden. http://energie-effizientes-haus.de/html/energieverbrauch.html Die Energiekosten liegen bei diesem Referenzobjekt unter 3 € pro m² und Jahr (Stand 2007). In Deutschland ist die Technik für energiearme Bauweisen sehr ausgereift und der Lebenszyklus der Wärmetechnik in diesen hochwärmegedämmten Gebäuden ist aufgrund der Niedertem-peratur-Wärmeübergabe (Vorlauftemperatur von 28 bis 35° Celsius) über Flächenheizungen länger als bei konventionellen Systemen. Das Empfinden für die Bewohner ist durchweg positiv. Es gibt bei der Fußbodenheizung keinen unangenehmen Wärmestau im Fußbereich, da die Flächenheizung 6 - 10° kälter ist als die Körper-temperatur. Die Spreizung der Raumtemperatur ist vertikal und horizontal gering, es gibt keine wahrnehmbaren Luftströmungen durch Raumthermik (vertikale Luftwechsel). Selbst im Fenster-bereich spürt man keine Außenkälte. Der Einsatz von 3-Scheiben-Wärmeisolierglas mit U-Werten bis zu 0,4 W/m²K lässt den passiven solaren Wärmegewinn zu und schützt vor unnötigen Wärme-verlusten. Die winterliche Einstrahlung kann über Wärmespeicherflä-chen (Fliesenflächen mit Estrichaufbau, Stein- und Lehm-bauwände) aufgenommen werden. Mit zeitlicher Verzöge-rung wird die gespeicherte Wärme wieder an den Raum abgegeben.Wichtig ist ein ausreichender sommerlicher Hitzeschutz über mechanische und konstruktive Verschattungshilfen, somit ist gewährleistet, dass die Innentemperatur auch im Hoch-sommer immer angenehm bleibt. Die Vermeidung von Lüftungsverlusten ist ein weiterer Faktor um Energie zu sparen, dieser Faktor fließt auch in die KfW-Berechnung mit ein. Mittels einer kontrollierten Wohnungslüftungsanlage mit Kreuzgegenstrom-Wärmetauscher kann man in der Heizperiode einen optimalen Luftwechsel gewährleisten und bis zu 90 % der Abluftwärme für die Zuluftvorwärmung wiederverwenden. Außerhalb der Heizperiode oder bei milderen Wetterlagen kann man die Lüftungsanlage ausschalten und wie gewohnt die Fenster öffnen. Die Lüftungssysteme sind geräuschlos und wartungsarm, die Lüftungsverrohrung wird durch Filter in der Zuluft und Abluft von Verunreinigungen freigehalten. Hochwärmegedämmte Holzrahmenbauten sind im Wohnungs- und Gewerbebau sehr populär. Vorteil ist die Dämmung mit Mineralwolle mit niedrigen Wärmeleitfähigkeitsgruppen innerhalb der Kon-struktion und eine luft- beziehungsweise wind-dichte und diffusionsoffene Bauweise ohne Dampf-sperre (Folie). Bei geringerem Wanddurchmesser erreicht der Holzrahmenbau bessere U-Werte (Wärmedämmwert) und durch Einsatz von Zellulosedämmstoffen oder Holzfaserdämmplatten einen hohen Schallschutz und einen guten sommerlichen Hitzeschutz (Phasenverschiebung). Der besondere Schallschutz für Geschossdecken im Mietwohnungsbau oder Gebäudetrennwände ist in der Holzbauweise ohne weiteres möglich. Moderne, energiesparende Wohnobjekte mit Mehrparteiennutzung werden über eine zentrale Wärmeanlage für Heizung und Warmwasser versorgt. In Miet- oder Eigentumswohnungen kann die exakte Verbrauchserfassung über elektronische Wärmemengenzähler für jede Wohneinheit erfasst werden. Jede Wohneinheit verfügt über ein eigenes Lüftungssystem, damit jeder Nutzer nach seinen individuellen Gewohnheiten lüften kann. Seite 2 - Presseinformation - Der Fokus liegt in erster Linie in einer konsequent energiesparenden Bauweise mit einer hoch-wärmegedämmten Gebäudehülle und wartungsarmer, benutzerfreundlicher Technik. Ist die Pla-nung der Wärmetechnik zu stark nach dem Primärenergiefaktor (beispielsweise Holz als Energie-träger) ausrichtet, dann kann man mit einer weniger energiesparenden Bauweise die KfW-Kriterien erreichen, jedoch sind dann die Energieeinsparpotentiale nicht vollends ausgeschöpft. Ziel ist es, durch eine solare Planung mit konsequenter Ausrichtung auf eine CO2-arme, energiesparende Bauweise ein zukunftorientiertes Gebäudekonzept zu gestalten, hierbei sollte die Priorität immer auf einem möglichst geringen Heizwärmebedarf liegen. Seite 3